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Aktuelles ASB KV Witten e.V.

MdL Thomas Stotko sagt Rettern im EN-Kreis Rückendeckung zu

IMGP5972bBevölkerungsschutz und Rettungsdienst dürfen nicht getrennt werden:  Am gestrigen Abend und somit einen Tag vor der Schaffung einer Bereichsausnahme für den Rettungsdienst im europäischen Vergaberecht haben die  Hilfsorganisationen, die im Ennepe Ruhr Kreis im Regelrettungsdienst für die Kommunen tätig sind die Gelegenheit genutzt, um die Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung über die aktuelle Entwicklung zu informieren und den gemeinsamen Standpunkt der Hilfsorganisationen mit Nachdruck zum Ausdruck zu bringen.

 

Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB ) KV Witten e.V., das Deutsche Rote Kreuz (DRK), und die Johanniter Unfallhilfe (JUH) zeigten bei diesem Informationsabend absolute Einigkeit in der Sache: „Der Rettungsdienst und Krankentransportdienst muss als medizinische Leistung definiert werden, und darf nicht als reiner Transport-Service eingeordnet werden,“ erklärte   Dr. Sascha Rolf Lüder vom DRK-Landesverband Westfalen-Lippe in seinem Vortrag.  Auch Frank Sarangi aus dem Vorstand des ASB Witten und des ASB NRW verdeutlichte in seiner Rede, dass es wichtig für das Weiterbestehen von Ehrenämtern in den Hilfsorganisationen und für das Aufrechterhalten gemeinnütziger Leistungen wie dem Katastrophenschutz sei, dass die Vergabe von Rettungsdiensten nicht europaweit ausgeschrieben werden.  „Im EN-Kreis stehen den Kommunen 5 doppeltbesetze Katastrophenschutzzüge á 33 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zur Verfügung. Statistisch werden diese Kräfte einmal pro Monat gebraucht. Es sind also keine außergewöhnlichen Ereignisse zu denen diese Freiwilligen alarmiert werden und ausrücken, “ führte  Björn Röder vom JUH-Landesverband Nordrhein-Westfalen in seiner Rede aus.

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„Die europaweite Ausschreibung dieses öffentlichen Auftrages würde private Unternehmen auf den Plan bringen, die weder die örtliche Präsenz noch die entsprechenden Fahrzeuge und Einsatzkräfte in der Form bieten können, wie es die Hilfsorganisationen seit  Jahrzehnten  in Bund und Land tun“, erklärt Hanno Grave, Leiter Rettungsdienst beim ASB KV Witten.  Es sei nur schwer möglich weiterhin junge Freiwillige zu gewinnen wenn der Auftrag Rettungsdienst nicht mehr an die Hilfsorganisationen vergeben würde, so Grave weiter. Zum Ende der Veranstaltung ließ es sich MdL Thomas Stotko (SPD)  nicht nehmen, abschließend auch das Wort zu ergreifen. Er sprach den versammelten Retterinnen und Rettern Mut zu, und versprach, dass die Politik und in Person er selbst, diese Problematik ebenfalls erkannt habe und er sich immer für die Hilfsorganisationen und deren bekannte Qualität aussprechen würde. 20131113 182342bbWEB

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